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Schreinerei ASE Wohnkultur

»Passt auf Anhieb«

Was ist alles zu tun, damit eine Breitbandschleifmaschine mit drei Bändern und Bürstenwalze, die aktuell gefragte Oberfläche ohne Probedurchlauf erzeugt? dds-Redakteur Georg Molinski schaute zu, wie das die Schreinerei ASE Wohnkultur in Tittmoning macht.

Vor 14 Tagen hat Format4 nach etwas mehr als drei Jahren in der Schreinerei ASE Wohnkultur in Tittmoning im Landkreis Traunstein die Breitbandschleifmaschine gegen das aktuelle Modell »Findustry 1353« ausgetauscht.

Für die beiden Schreinergesellen Martin Oettl und Vinzenz Niedermeier ist das jedoch überhaupt kein Problem, denn die Bedienung hat sich im Grundsatz nicht oder nur geringfügig verändert. Die beiden wollen mit rissiger Eiche furnierte Platten schleifen und strukturieren. Vinzenz hat soeben die Risse mit dunklem 2K-Spachtel gefüllt. Das inzwischen ausgehärtete Material erhebt sich zu Bergen, die auf das Niveau der sonstigen Oberfläche herunterzuschleifen sind. Martin schaltet die Maschine ein, wählt das Programm für den Furnierschliff mit anschließenden Strukturierbürsten. Die Steuerung sagt ihm, welches Band auf welches Aggregat gehört. Die lackschlifffähige Querbandstation mit Gliederdruckschuh und Lamellendruckband wählt ist mit einem 180er Band zu bestücken. Dann folgt die Kalibrierwalze. Sie ist jedoch in diesem Schleifprogramm ohnehin nicht vorgesehen.

Holz-, Furnier- und Lackschliff

Auch an Station 3, ein ebenfalls lackschlifffähiges Feinschlifflängsaggregat mit Gliederdruckschuh und Lamellendruckband, wechselt er ein 180-er-Band ein. Die Nylonbürste an Station 4 ist nicht auszutauschen. In der Zwischenzeit hat Vinzenz die Werkstückdicke gemessen und in den Touchscreen eingegeben. Die Maschine ist geschlossen, Vinzenz drückt Start und gibt ein Teil nach dem anderen in die Maschine ein, während Martin abnimmt. Die Fläche ist gleichmäßig und sauber ausgeschliffen. Die Bürste hat ein Relief von gewünschter Tiefe erzeugt. Alles passt, es ist nichts nachzujustieren. Gerald Asenkerschbaumer führt die vor genau 100 Jahren gegründete Schreinerei in dritter Generation, betreibt hochwertigen Innenausbau und beschäftigt 30 Mitarbeiter, 18 in der Schreinerei, die anderen im Büro und der großen Ausstellung. Konstruktion und AV erfolgen mit Imos, das die Maschinen mit Daten versorgt.

Stets gewartete Maschinen

2017 stimmte die Kantenqualität nicht mehr zuverlässig. Gerald Asenkerschbaumer forderte besseren und vor allem regelmäßigen Maschinenservice, was schließlich zum Wechsel des Lieferanten führte. Format4 stattete ASE komplett mit neuen Maschinen aus, von den Tischlereimaschinen über die Plattensäge mit Automatiklager, der Kantenanleimmaschine mit Handlingportal und Rückführband, der CNC bis hin zur Breitbandschleifmaschine. Das Servicepaket umfasst regelmäßige Wartungen.

»Sie kann alles, was gefragt ist«

Gerald Asenkerschbaumer sagt: »In der Regel durchläuft jede Werkstückseite die Findustry 1353 nur einmal und hat eine Topoberfläche. Das spart viel Zeit. Mit drei Bändern und einer Strukturierwalze kann die Maschine alles, was sich unsere Kunden wünschen.«

Text/Bilder: Georg Molinski & Georg Molinski

Eingesetzte Maschinen

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