Die Schreinerei Krämer heißt ihre Besucher mit dem Motto „Holz bringt Heimat ins Leben“ auf ihrer Website willkommen. „Unter diesem Spruch verstehen wir das Gefühl von ‚Zuhause sein‘, das eben erst entsteht, wenn Räume mit passenden Möbeln, Türen und Böden ausgestattet sind. Ohne Holz wirken Räume kahl und wenig einladend, erst mit Holz wird aus einem Haus ein Zuhause.“
Auch die Werkstatt der Schreinerei verkörpert dieses Gefühl: Der Boden aus Eschenmassivholz, eine Eschentreppe, die in den zweiten Stock führt und in der Werkstatt verteilt das noch zu bearbeitende Massivholz sowie die Plattenzuschnitte mit selbst belegten Furnieren. Hier fühlt sich jeder Besucher wohl und das liegt nicht nur am Material, sondern auch an den Menschen, die dort zusammen arbeiten.
Maschinenpark auf 300 m²
Vor gut fünf Jahren machte sich Alexander Krämer selbstständig und begann drei Jahre später damit, eine bestehende Maschinenhalle in eine Schreinerei umzubauen. Anfang 2024 zog er in die neue Werkstatt ein. Der Maschinenpark besteht größtenteils aus komplett neuen Maschinen von Felder, darunter die Formatkreissäge Kappa 550 E-Motion mit PCS (Preventive Contact System), eine Tischfräse, Abrichte, Furnierpresse, eine Breitbandschleifmaschine, Bandsäge und Kantenschleifmaschine. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine etwas ältere, aber noch voll funktionsfähige vertikale Plattensäge und eine Kantenanleimmaschine von Holz-Her sowie eine Dickenhobelmaschine von Martin.
Das Herzstück der Schreinerei ist das 4-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum Profit H200. Alexander Krämer schätzt besonders einige spezielle Funktionen: Die LightPos-LED-Saugerpositionierung ermöglicht es, die passenden Sauger und Konsolen schnell und präzise für das jeweilige Werkstück zu positionieren und auszurichten. Und durch das 2-Kreis-Vakuummanagement sind die Spannmittel bereits vor der Werkstückpositionierung fixiert.
Da alle Handarbeitsplätze und Maschinen der Schreinerei auf kompakten 300 m² untergebracht sind, hat das CNC-Bearbeitungszentrum anstelle von Lichtschranken oder Trittmatten vorne und hinten je einen Bumper als Sicherheitsvorrichtung, um Platz zu sparen.
Ein weiterer Vorteil der Profit H200 ist die automatische Steuerung des Absaugstutzens, die die Absaugleistung je nach Einsatz zwischen Bohrkopf und Hauptspindel wechselt. Dies sorgt für eine saubere Bearbeitung der Werkstücke.
Alexander Krämer ist ein überzeugter Fan der Felder-Maschinen und stolz auf ihre Leistungsfähigkeit. Mit ihnen kann er nicht nur qualitativ hochwertige Innenausbauten für seine Kunden fertigen, sondern auch seine Schreinerkollegen bei deren Produktion unterstützen.
Fahrplan für die nahe Zukunft
Obwohl die Schreinerei bereits voll im Betrieb ist, sind im zweiten Stock der Werkstatt noch einige Ausbauarbeiten zu erledigen. Dort sollen das Büro, Aufenthaltsräume und das Plattenlager entstehen. Derzeit arbeitet sich Stephanie Krämer noch in die neue 3D-Planungssoftware TrunCAD ein, während der Familiennachwuchs schon fröhlich durch die Werkstatt hopst. So sind zukünftig bestimmt noch spannende Entwicklungen zu erwarten.